ASCO 2026
Dazu gehören zum Beispiel SUCCESSOR-2 und MOVISO. Beide Studien untersuchten neue Wirkstoffe bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom: Mezigdomid in SUCCESSOR-2 und Etentamig in MOVISO.
Eine weitere spannende Studie ERASMM/EMN34 zeigte, dass Elranatamab das Fortschreiten eines hochriskanten schwelenden Myeloms möglicherweise verzögern kann.
Auch die Entwicklung von in-vivo-CAR-T-Zelltherapien geht weiter. Die Zwischenergebnisse mit KLN-1010 machen weiterhin Hoffnung. Der Ansatz ist besonders interessant, weil er potenzielle Vorteile haben könnte: keine Lymphodepletion vor der Behandlung, möglicherweise eine breitere Zugänglichkeit und den Erhalt der T-Zell-Fitness.
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt auch MajesTEC-9. Diese Studie zeigt, dass Teclistamab als Monotherapie bei Patienten mit ein bis drei vorherigen Therapielinien einen klaren Vorteil bieten kann.
Besonders wichtig ist auch die FORTE-Studie, weil sie den wachsenden Wert der MRD-Tests beim multiplen Myelom unterstreicht. MRD-Tests können selbst kleinste Mengen von Myelomzellen nachweisen und helfen, die Tiefe des Ansprechens besser einzuschätzen. Damit haben sie eine wichtige prognostische Bedeutung.
Hinzu kam eine Studie, die untersucht hat, ob CAR-T-Zellen zuerst oder bispezifische Antikörper zuerst eingesetzt werden sollten.
ASCO 2026 hat gezeigt, wie schnell sich Forschung und Behandlungsmöglichkeiten beim Myelom weiterentwickeln.